CBD und Migräne

Die Ursachen der Migräne

Migräne ist die Bezeichnung für meist einseitige, immer wiederkehrende Kopfschmerzattacken, die mit Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und teilweise weiteren neurologischen Symptomen einhergehen können.

Über die möglichen Ursachen gibt es bisher nicht eindeutige Aussagen. Von Durchblutungsstörungen oder einem erhöhten Serotoninspiegel im Gehirn, Verspannungen und genetischer Disposition ist oft die Rede. Jedoch lässt sich die Migräne bis heute nicht auf eine sichere Ursache zurückführen.

Allerdings scheint es sogenannte Trigger zu geben, die bei Migränepatienten Anfälle auslösen können.

So können Stress und eine Überreizung der Sinne einen Migräneanfall herbeiführen. Auch Veränderungen im Hormonhaushalt und Wetterwechsel können das Auftreten einer Attacke begünstigen. Ein unregelmäßiger Lebensrhythmus mit zu wenig Schlaf soll ebenfalls Migräneanfälle auslösen können.

Auch einige Lebens- und Genussmittel, besonders solche mit einem hohen Histamin- oder Tyramin-Gehalt stehen in Verdacht, Migräne auslösen zu können.
Darunter zählen Zitrusfrüchte, Rotwein, Schokolade, Alkohol und Nikotin.

Auch ein vermehrter oder gar regelmäßiger Gebrauch von Medikamenten kann dazu führen, dass eine gelegentlich auftretende Migräne letztlich chronisch wird.

Studien mit Cannabidiol bei Migräne

Studien weisen darauf hin, dass es sich bei Migräne unter anderem auch um einen Mangel an körpereigenen Cannabinoiden handeln könnte. Auch Entzündungen könnten bei den Betroffenen eine Rolle spielen.

In beiden Fällen wäre es möglich, bei einer Behandlung mit CBD sogar vorbeugend positive Wirkungen zu erzielen.

Genau dies scheint eine Studie von Frau Dr. Maria Nicolodi und ihrem Team zu belegen. Diese in Italien durchgeführte Studie über Cannabidiol und andere Cannabinoide untersuchte bei freiwilligen Patienten, die schon längere Zeit unter Migräneattacken litten, ob CBD eine prophylaktische Wirkung bei Migräne-Patienten zeigen kann. Zusätzlich wurde eine Studie mit 48 freiwilligen Patienten durchgeführt, um die Wirkung von CBD zur Akutbehandlung eines Migräneanfalls oder eines typischen Clusterkopfschmerzes zu untersuchen.

Das Ergebnis bei akuten Migräneanfällen gibt Anlass zur Hoffnung:

Denn die orale Einnahme eines Präparates mit hoch dosiertem CBD konnte die akuten Schmerzen um 43,5% bis 55% reduzieren.

Auch die Ergebnisse der dreimonatigen Behandlungen, die eine prophylaktische Wirkung der Einnahme von Cannabidiol untersuchen sollte, fielen überwiegend positiv aus.

Eine Kombination von THC mit CBD konnte die Häufigkeit der Attacken um 40,4% reduzieren.

Bei Patienten, die schon als Kind unter Clusterkopfschmerzen litten, konnte durch die Einnahme von Cannabidiol ebenfalls die Intensität der Schmerzen signifikant reduziert werden.

Bei Patienten mit Clusterkopfschmerzen, die in der Kindheit schmerzfrei waren, hatte die Einnahme jedoch nicht den gleichen positiven Effekt.

Frau Dr. Nicolodi zufolge, sind CBD und weitere Cannabidiole in der Lage, die Häufigkeit und Intensität der Migräneanfälle zu reduzieren.

Ein weiterer Arzt, Dr. Allan Frankel, setzt bei der Behandlung von Migräne-Patienten CBD ein, da er überzeugt ist, dass bei allen Migränepatienten, aber auch Patienten mit Clusterkopfschmerzen und anderen vaskulären Kopfschmerzen eine Neigung zu Angstzuständen und daraus resultierenden Verspannungen ursächlich am Geschehen beteiligt ist.

Er empfiehlt in fast jedem Fall die Einnahme von Cannabidiol, am besten in Kombination mit THC.

Auch Tinkturen mit Cannabidiol sollen bei Migräne helfen, sofern sie auf das Wangeninnere in der Nähe des Kaumuskels tropfenweise einmassiert werden.

Die Angst vor der nächsten Migräneattacke kann ebenfalls einen Anfall auslösen. Auch hier empfiehlt Dr. Frankel eine morgendliche Dosis CBD, was seiner Erfahrung nach fast immer helfe.

Cannabidiol und weitere Cannabinoide können Schmerzen lindern

CBD und Migräne Cannabidiol  Zahlreiche Studien belegen immer wieder, dass Cannabidiol, aber auch weitere in der Hanfpflanze vorkommende Cannabinoide wie CBC, CBG, THCA und THVC Schmerzen lindern können.
Weitere Inhaltstoffe erhöhen den synergistischen Effekt noch zusätzlich.

Da die ersten Forschungen um Cannabidiol bereits ermutigende Ergebnisse zeigen, bleibt zu hoffen, dass weitere Forschungen um die Hanfpflanze mit ihren wertvollen Inhaltstoffen folgen werden.