CBD Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete von CBD

Schon lange bevor unsere westliche Medizin sich für die Hanfpflanze interessierte, wurde diese in vielen Ländern bereits als Heilpflanze genutzt. Erst seit wenigen Jahrzehnten werden also die Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf Mensch und Tier erforscht. Neben etlichen anderen Stoffen, die die Cannabispflanze enthält, weist sie auch über 70 Cannabinoide auf, deren bekanntesten Vertreter wohl das psychoaktive THC und das Cannabidiol sind.

So haben sich verschiedene Anwendungsgebiete herauskristallisiert, in denen Cannabidiol, auch als CBD bekannt, eventuell hilfreich eingesetzt werden kann.

Hoch dosierte, medizinisch wirksame Präparate mit CBD sollen bereits in einigen Fällen erfolgreich eingesetzt werden.

Aber auch als Nahrungsergänzungsmittel mit niedrigerem CBD-Gehalt sollen Anwendern zufolge, Präparate, die CBD enthalten bei zahlreichen Beschwerden zum Wohlbefinden bei Mensch und Tier beitragen. Folgende Anwendungsgebiete werden in Erfahrungsberichten vieler Anwender immer wieder genannt. Nicht selten scheint auch die Forschung den positiven Nutzen von Cannabidiol zu bestätigen.

CBD bei Übelkeit während der Chemotherapie

Länger anhaltende Übelkeit, die ja auch ein wichtiges Indiz für eine Krankheit oder Vergiftung darstellen kann, sollte stets gut abgeklärt werden. Keinesfalls sollte sie eigenmächtig unterdrückt werden, ohne die Ursache für ihr Auftreten untersucht zu haben.

Auch während einer Chemotherapie oder der medikamentösen Behandlung gegen den HI-Virus

kommt es immer wieder zu Anfällen von starker Übelkeit mit Erbrechen.

Pharmazeutische Forschungen bestätigen nun seit einiger Zeit, was Anwender schon lange vermuteten: CBD und weitere in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide können bei den Nebenwirkungen einer Chemotherapie hilfreich eingesetzt werden. In den USA ist seit 1985 ein Cannabisextrakt als Medikament zur Behandlung von Übelkeit während der Chemotherapie zugelassen und auch in weiteren Ländern werden ähnliche Präparate eingesetzt.

CBD als Nahrungsergänzungsmittel scheint, Berichten Anwender zufolge, auch bei Übelkeit hilfreich eingesetzt werden zu können.

Auch in Zukunft könnte also Cannabidiol eine pflanzliche Alternative zu anderen Medikamenten darstellen, wenn es um die Bekämpfung von Übelkeit und Erbrechen geht.

CBD bei Schmerzen

Auch in der Schmerztherapie macht Cannabidiol immer wieder von sich reden. Denn Schmerzen können auch als eigenes Krankheitssyndrom auftreten. Der Körper hat ein Schmerzgedächtnis. Ist hier der Schmerz erst einmal als ständiger Begleiter verankert, ist dies schwer therapierbar.

Betroffene, die Cannabidiol in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich nehmen, bestätigen immer wieder die schmerzlindernden Eigenschaften, die Präparaten, die CBD beinhalten, nachgesagt werden.

Über die Rezeptoren im Endocannabidiolsystem beeinflusst CBD ebenfalls die Schmerzverarbeitung.

CBD soll zudem eine regulierende Wirkung auf die im Körper befindlichen Cannabinoid-Rezeptoren aufweisen und somit positiv auf die Schmerzwahrnehmung einwirken.

CBD bei Angststörungen

Laut WHO leiden mehr als 250 Millionen Menschen weltweit an Angststörungen. Oftmals bekommen Betroffene Antidepressiva und andere Mittel verschrieben. Starke Nebenwirkungen und Abhängigkeit können die Folge sein. Die gewünschte Wirkung jedoch lässt meistens zu wünschen übrig.

Nicht zuletzt deshalb suchen Betroffene immer öfter nach Alternativen zu herkömmlichen Mitteln.

Cannabidiol könnte eine solche Alternative sein. Denn etliche Studien scheinen den positven Einfluss von Cannabidiol auf Angststörungen zu belegen.

In einer Doppelblindstudie in Leipzig beispielsweise verringerte sich durch Einnahme von CBD die Angstsymptomatik im Durchschnitt um knapp 32 Prozent.

Einziger Nebeneffekt war eine starke Müdigkeit zu Beginn der Studie. Die Ergebnisse weiterer Studien untermauern die Annahme, dass Cannabidiol als Alternative bei Angststörungen mit all ihren Folgen wie Atemnot und Stuhl- und Harndrang hilfreich eingesetzt werden kann.

Anwender eines cbd-haltigen Nahrungsergänzungsmittels berichten ebenfalls von positive Erfahrungen diesbezüglich.

Dies lässt hoffen, dass auch in Zukunft weitere Studien zu Cannabidiol stattfinden werden, um Menschen mit Angststörungen vielleicht eines Tages ein effektives Mittel ohne starke Nebenwirkungen an die Hand geben zu können.

Weitere Anwendungsgebiete für Cannabidiol

Zur Stärkung des Immunsystems soll Cannabidiol ebenfalls empfohlen werde können. Auch Epilepsie, Multiple Sklerose, Parkinson und Alzheimer sollen als Anwendungsgebiete für CBD in Frage kommen.

Gute Erfahrungen machten scheinbar auch Betroffene mit Allergien und Asthma.

Da wahrscheinlich noch längst nicht alle Wirkmechanismen von Cannabidiol bekannt sind und daher auch seine Anwendungsmöglichkeiten noch lange nicht erschöpft sind, gilt es zu hoffen, dass Cannabidiol auch in Zukunft Gegenstand intensiver Forschung sein wird.

So könnte endlich auch wissenschaftlich bewiesen werden, was zahlreiche Anwender selbst von cbd-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln immer wieder behaupten:

CBD ist Balsam für Körper, Geist und Seele!